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Key Take-Aways
- Automatisierung als Top-Priorität: 38 Prozent nennen Prozessautomatisierung als wichtigste Investition der Finanzabteilung, 40 Prozent sehen sie als zentralen Beschleuniger der Transformation.
- Hoher Zeitaufwand für manuelle Tätigkeiten: Ein Viertel der Arbeitszeit entfällt durchschnittlich auf manuelle Dateneingaben.
- KI im Pilotmodus: 29 Prozent nutzen noch keine KI, 22 Prozent testen Pilotprojekte, nur drei Prozent berichten von einer breiten Anwendung.
Berlin 01.12.2025 – Finanzabteilungen bieten eigentlich ideale Voraussetzung für die Anwendung Künstlicher Intelligenz: riesige Datenmengen, klare Strukturen und wiederkehrende Prozesse. Doch die Realität sieht anders aus. Prozessautomatisierung steht zwar ganz oben auf der Agenda von CFO-Offices, doch in der Praxis bremsen manuelle Tätigkeiten und ungenutzte KI-Potenziale die strategische Weiterentwicklung der Finanzabteilung aus. Das zeigt eine aktuelle YouGov-Befragung im Auftrag von Circula, bei der 264 Entscheider aus den Bereichen Finance, Controlling und Finanzbuchhaltung in Deutschland befragt wurden.
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Prozessautomatisierung als Treiber der Transformation
Prozessautomatisierung gilt laut Befragung als wichtigster Hebel für den Wandel der Finanzabteilungen (40 %), gefolgt von einer besseren Integration von Systemen und Daten (34 %) sowie dem Aufbau von KI-Kompetenzen (26 %). Auch die Investitionsprioritäten spiegeln den Fokus wider: Die größten Schwerpunkte liegen in der Prozessautomatisierung (38 %) und der Weiterqualifizierung von Mitarbeitenden (23 %). Dennoch spielen Investitionen in KI- und Machine-Learning-Fähigkeiten (16 %) oder in KI-Fachkräfte (10 %) dagegen nur eine Nebenrolle.
Finanzabteilungen im Wandel: Manuelle Routinen bremsen den Fortschritt
Trotz der hohen Priorität von Automatisierung verbringen Finanzabteilungen im Durchschnitt ein Viertel ihrer Arbeitszeit mit manueller Dateneingabe (25 %), knapp ein weiteres Viertel mit Rechnungsbearbeitung (23 %) und der Analyse von Finanzdaten (21 %). Mehr als ein Drittel (36 %) nennt den manuellen Aufwand für beispielsweise papierbasierte Prozesse, Scannen oder Dateneingaben als die größte operative Herausforderung.
Die Befragung zeigt, dass Finanzabteilungen heute unterschiedliche Rollen in Unternehmen einnehmen: 37 Prozent werden vor allem als operativ-taktisch beschrieben, 22 Prozent als transaktional und weitere 22 Prozent als strategische Geschäftspartner oder Berater. Knapp ein Fünftel der Teilnehmenden konnte die Rolle der Finanzfunktion nicht eindeutig zuordnen – ein klares Zeichen für einen tiefgreifenden Strukturwandel in vielen Unternehmen.
„Viele Finanzabteilungen stecken noch immer im operativen Tagesgeschäft fest – nicht, weil sie es wollen, sondern weil sie müssen. Routinen wie Abrechnungen oder Freigaben halten sie davon ab, ihre eigentliche Stärke auszuspielen: den strategischen Blick auf das Geschäft. Aber wir sehen ganz klar, dass sich das Rollenverständnis verändert – CFOs müssen stärker gestalten, nicht nur verwalten“, sagt Nikolai Skatchkov, Mitgründer und CEO von Circula.
Künstliche Intelligenz – zwischen Potenzial und Realität
Künstliche Intelligenz wird in Finanzabteilungen bislang vor allem in analytischen und wiederkehrenden Aufgaben eingesetzt – etwa in der Datenanalyse oder bei der Rechnungsdaten-Erfassung. Dennoch zeigt die Umfrage, dass sich der Großteil der Unternehmen noch in einer frühen Phase befindet: Nur drei Prozent nutzen KI bereits umfassend, 22 Prozent haben Pilotprojekte gestartet und 29 Prozent setzen bislang gar keine KI ein. Zu den größten Hürden zählen der Mangel an Fachwissen (33 %) oder Datenqualität (30 %), rechtliche Unsicherheiten (28 %) und Compliance-Bedenken (27 %). Damit steckt KI in Finanzabteilungen weiterhin in der Experimentierphase.
„KI wird aus der Finanzfunktion das machen, was sie immer sein sollte – das strategische Nervenzentrum des Unternehmens. Wer heute beginnt, Kompetenzen aufzubauen, hat morgen einen echten Vorsprung. Wir wissen, der Wandel hat längst begonnen. Die Frage ist nur, wer ihn aktiv gestaltet und wer ihm hinterherläuft“, sagt Skatchkov.
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Methodik
Die Daten dieser Befragung basieren auf Online-Interviews mit Mitgliedern des YouGov Panels, die der Teilnahme vorab zugestimmt haben. Für diese Befragung wurden im Zeitraum 11. - 23.09.2025 insgesamt 264 Personen befragt, die im Bereich Finance/Controlling/Finanzbuchhaltung arbeiten.
Über Circula
Circula ist ein Software-Anbieter mit Sitz in Berlin, das Unternehmen dabei unterstützt, ihre Ausgabenprozesse automatisiert, rechtssicher und nutzerfreundlich zu gestalten. Seit der Gründung 2017 vereinfacht Circula das Ausgabenmanagement für Mitarbeitende – von Reisekosten und Spesen bis hin zu Kreditkartenabrechnungen und Benefits. Die KI-gestützte Plattform automatisiert zentrale Finanzprozesse und wird bereits von über 180.000 Mitarbeitenden in Unternehmen wie About You, DATEV, Deutsche Fußball Liga, Noerr und Securitas genutzt.
Pressekontakt
Anja Nitschke
+49 176 16527725
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